Aktuelle Posts von Dr. Alex Villiger

Big Data im KMU Retailbanken Umfeld

Die Relevanz von Big Data für Deutschschweizer KMU Retailbanken steigt in einem zunehmend digitalisierten und wettbewerbsintensiven Geschäftsumfeld. Die grösser werdende Datenbasis, neue Technologien, die automatisierte Datenverarbeitung und die vielfältigen Möglichkeiten der Datenanalyse bergen beachtliches Potential zur Überarbeitung oder Neugestaltung von Geschäftsprozessen, Produkte oder ganzer Geschäftsmodelle. Wie adaptieren die Retailbanken Big Data

Personalentwicklung: fit für die Zukunft?

Der kontinuierliche Wandel in der Berufswelt führt zu einem massiven Bedeutungszuwachs der Personal- und Organisationsentwickler/innen. Diese unterstützen und steuern wichtige Prozesse, die massgeblich zur Erreichung der Unternehmensziele und zum Unternehmenserfolg beitragen: Aktuelle Beispiele dafür sind die Implementierung von agilen Arbeitsformen wie Smart Working und Portfolioarbeit sowie der Einsatz neuester (Social-)Lerntechnologien wie Personal Learning Environment, Micro

Steuerdelikte des Kunden (2/2)

Im ersten Teil der Blogbeiträge zu den Steuerdelikten des Kunden wurden die rechtlichen Grundlagen des Schweizerischen Steuerstrafrechts sowie die Rechtsfolgen einer strafbaren Gehilfenschaft aufgezeigt. In diesem zweiten Teil wird nun auf die Frage eingegangen, ob der Berater des Kunden in jedem Fall strafbarer Gehilfe ist, wenn er bewusst an dessen Steuerdelikten mitwirkt. Ist der Berater des Kunden ein strafbarer Gehilfe, wenn er an dessen Steuerdelikten mitwirkt (Symbolbild)?

Was die Blockchain kann [Video]

Jenseits des Bitcoin entfaltet die Blockchain erst ihr wahres Potenzial. Sie ist eine Technologie, die das Potenzial hat viele heute übliche Systeme abzulösen. Vielleicht ist sie sogar die grösste technologische Erfindung seit dem PC in den 1970er Jahren. Daniel Gasteiger, Unternehmer aus Zürich, gibt in seinem TED-Talk einen Einblick in die Blockchain. Er gehört zu den Persönlichkeiten, die das Schweizer Blockchain-Ökosystem vorantreiben, nachdem er einige Jah

Anforderung an ein modernes Controlling (1/2)

Die letzten Wirtschaftskrisen haben gezeigt, dass kein Unternehmen zu 100% vor Risiken geschützt ist. Jedes Unternehmen setzt sich deshalb heutzutage immer mehr mit Planungs-, Kontroll- und Steuerungsaufgaben auseinander. Mithilfe von Controllinginstrumenten können Führungspersonen proaktiv den Zielerreichungsprozess des Unternehmens analysieren und steuern (Symbolbild) Nebst diesen Aufgaben legen Unternehmen grossen Wert auf ein starkes Informationssystem, um eine effiziente Unt

Digitale Umgestaltung der Deutschen Bank

René W. Keller, Chief Information Officer – Private, Wealth and Commercial Clients der Deutsche Bank AG, setzte sich anlässlich der 23. Handelsblatt Jahrestagung „Banken-Technologie“ vom 5. bis 6. Dezember 2017 in Frankfurt mit den Auswirkungen der rasanten Entwicklung von Technologie und IT-Architektur auf die Geschäftsmodelle der Banken und der Deutschen Bank im Speziellen auseinander. Im Banking benötigen die Player Pläne und Standards, um in der

Steuerdelikte des Kunden (1/2)

Die Hinterziehung der direkten Steuern ist ein echtes Sonderdelikt. Täter kann nur der Steuerpflichtige sein, aber ein Dritter kann strafbar an der Hinterziehung mitwirken (Art. 177 Abs. 1 und 2 DBG; Art. 56 Abs. 3 StHG). Steuerdelikte des Kunden können auch Rechtsfolgen für Berater haben (Symbolbild) Zu beachten ist, dass das schweizerische Steuerstrafrecht nur schweizerisches Steueraufkommen schützt. Der Erfolgsort ist jedoch der Begehungsort, d.h. ausländisches Steue

Ethisch korrekte Führung zahlt sich aus

Moralische Fehltritte von Führungskräften wirken sich negativ auf das Kaufverhalten der Kunden aus. Das von Konsumenten wahrgenommene Verhalten von Führungskräften spielt bei der Kaufentscheidung eine deutlich grössere Rolle als CSR-Aktivitäten des Unternehmens. Das haben drei Wissenschaftler der Kühne Logistics University in Hamburg herausgefunden: Prof. Dr. Niels Van Quaquebeke, Prof. Dr. Christian Barrot und Prof. Dr. Jan Becker. Das Verhalten von Führ

Mythen der Auftrittspsychologie

Kennen Sie die berühmte 7-38-55-Regel? Sie besagt, dass es nicht so sehr darauf ankommt, was man sagt, sondern wie man es sagt. Genauer: Der verbale Anteil einer Botschaft sei nur für 7 Prozent der Wirkung verantwortlich. 38 Prozent der Wirkung gehen auf Stimmlage, Klang, Artikulation, Lautstärke, Tempo und Melodie zurück, und 55 Prozent seien Gestik, Mimik, Blickkontakt, Körperhaltung, Kleidung etc. geschuldet. Was meinen Sie, stimmt das? Vielen Auftrittstrainern zufolg

Mensch vs. KI in der Finanzindustrie

Arbeiten im Finanzdienstleistungssektor überhaupt noch Menschen? Der Trend zu künstlicher Intelligenz (KI) und Prozessautomatisierung lässt einen beinahe zum „Nein“ tendieren. Eine aktuelle Studie des Roubini Thoughtlabs sagt für die nächsten fünf Jahre eine Zunahme dieser Technologien um 108 Prozent (KI) beziehungsweise 84 Prozent (Automatisierung) voraus! Damit stellen sich natürlich Fragen, wie sich das auf die Mitarbeitenden der Finanzindus