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Marktrisikoprämie in der Schweiz – Alternative Herleitungsmethode ergänzt traditionelles Vorgehen – Beispiele für die Praxis Teil 2/2

Im ersten Teil des Beitrags wurde aufgezeigt, weshalb der Ermittlung der erwarteten Marktrisikoprämie im Rahmen von Investitionsentscheiden besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte. Zudem wurde ein Prognosemodell vorgestellt, welches als Ergänzung zur traditionellen Vorgehensweise dienen kann (siehe Marktrisikoprämie in der Schweiz – Alternative Herleitungsmethode ergänzt traditionelles Vorgehen – Beispiele für die Praxis Teil 1/2). Nachstehend zeigen zwei konkrete Beispiele, welche Impli

Marktrisikoprämie in der Schweiz – Alternative Herleitungsmethode ergänzt traditionelles Vorgehen – Beispiele für die Praxis Teil 1/2

Die Bestimmung der erwarteten Marktrisikoprämie bildet ein zentrales Element bei der Ermittlung risikoadjustierter Kapitalkosten. Aufgrund der bekannten Einschränkungen rund um die Verwendung historischer Durchschnittsrenditen stellen wir eine ergänzende Vorgehensweise vor, welche es ermöglicht, die Bestimmung der erwarteten Marktrisikoprämie breiter abzustützen. [1] Die Marktrisikoprämie hat einen kritischen Einfluss auf den Investitionsentscheid Die Bestimmung risikoadjustierter Kapitalkosten

Herausforderungen bei Berechnung der Kapitalkosten im gegenwärtigen Umfeld mit besonderer Problemstellung - Teil 2/2

Der erste Teil Herausforderungen bei Berechnung der Kapitalkosten im gegenwärtigen Umfeld mit besonderer Problemstellung – Teil 1/2 zeigte, dass bei der Bestimmung der Zinsen für risikolose Anlagen sowie bei der Annahme einer adäquaten Marktrisikoprämie Probleme entstehen können mit dem Ergebnis von Fehlallokationen. Doch mit verschiedenen Massnahmen lässt sich die Ermittlung der Kapitalkosten optimieren. Zum einen sind die Eigenkapitalkosten detaillierter zu ermitteln durch den Einbezug unterne

Herausforderungen bei Berechnung der Kapitalkosten im gegenwärtigen Umfeld mit besonderer Problemstellung - Teil 1/2

Das Capital Asset Pricing Modell (CAPM) ist in der Praxis von sehr grosser Bedeutung. Bei der Ermittlung der Kapitalkosten im Rahmen des CAPM stellen sich jedoch verschiedene Probleme. Insbesondere die Bestimmung der Höhe von sogenannten risikolosen Anlagen sowie der Marktrisikoprämie kann problematisch sein. Beispielsweise ist der Zinssatz für risikolose Anlagen in Form von Staatspapieren mit erstklassiger Bonität im Verlaufe der Finanzkrise stark gefallen. Zudem schwankt die Marktrisikoprämie

Herausforderungen bei Berechnung der Kapitalkosten im gegenwärtigen Umfeld mit besonderer Problemstellung - Teil 2/2

Im ersten Teil meines Beitrags habe ich aufgezeigt, mit welchen Herausforderungen die Bestimmung der Kapitalkosten verbunden ist wie etwa die Höhe der Zinsen für risikolose Anlagen und die Höhe der Risikoprämie. Nachstehend werden mögliche Lösungsansätze diskutiert, um den oben aufgezeigten Problemen zu begegnen. Im Wesentlichen sind erstens die Kapitalkosten detaillierter zu ermittelt als dies häufig durch die einfache Anwendung des CAPM erfolgt. Zweitens sollen im heutigen Umfeld die Multiplik

Herausforderungen bei Berechnung der Kapitalkosten im gegenwärtigen Umfeld mit besonderer Problemstellung - Teil 1/2

Die Bestimmung und Anwendung der Kapitalkosten ist für verschiedene Bereiche der finanziellen Unternehmensführung zentral wie etwa Investitionsentscheidungen, Messungen der Performance oder Unternehmensbewertungen usw. Studien zeigen, dass in der Praxis die Eigenkapitalkosten regelmässig mittels des Capital Asset Pricing Model (CAPM) ermittelt werden. [1] Doch die Anwendung des CAPM stellt die Praktiker vor verschiedene Problemstellungen [2]. Zwei davon beschäftigen die Anwender des Modells im