Aktuelle Posts von Heinz Schweizerhof

Staatsverschuldung und Passivzinsen (2/2)

Im ersten Teil meines Beitrags ging es um die Schuldensituation der Schweiz und die Frage, ob das Instrument der Schuldenbremse diese Überschüsse bewirkt hat. Nachfolgend geht es in diesem Zusammenhang um den Einfluss der aktuellen Zinssituation auf den Bundeshaushalt und um das Fazit. Sind die Haushalts-Überschüsse der letzten Jahre nachhaltig (Symbolbild)? Sind die Überschüsse nachhaltig? Überschüsse dürfen nicht über die kommenden Herausforde

Staatsverschuldung und Passivzinsen (1/2)

Der Bundeshaushalt in der Schweiz steht im internationalen Vergleich sehr gut da. Gleichzeitig sind die Passivzinsen ein vieldiskutiertes Phänomen. Was sind die Ursachen für die tiefe Staatsverschuldung, wie stehen diese beiden Begriffe in Verbindung und welches sind Zukunftsszenarien für den Bundeshaushalt? Die Schuldensituation der Eidgenossenschaft Seit Jahren gibt die Schweiz weniger aus als sie einnimmt. Die Schulden des Bundes wurden von rund 124 Mrd. CHF auf 99 Mrd. CHF re

Magie der Zentralbanken: Länder entschulden, Sparer enteignen (Teil 2/2)

Anleihen werfen negative Renditen ab und die Zentralbanken sind die grössten Staatsanleihenbesitzer – dieses Szenario schildere ich im ersten Teil meines Blogposts. Im Folgenden geht es nun darum, was das für die Schweizer Pensionskassen heisst und welche Ziele EZB und Co trotzdem damit erreichen könnten. Pensionskassen mit dem Rücken zur Wand Schon in meinem Blogpost „Drei Zahlen zwingen die Finanzwelt zur Irrationalität“ bin ich detailliert auf die

Magie der Zentralbanken: Länder entschulden, Sparer enteignen (Teil 1/2)

Die Zentralbanken der grossen Industriestaaten kaufen derzeit massiv Staatsanleihen und drücken die Anleiherenditen allerorten ins Negative. Das ist schlecht für Sparer, aber auf lange Sicht gut für die Staatshaushalte. In meinem Blogpost frage ich nach der Enteignung der Sparer und der wundersamen Gewinnschöpfung der Notenbanken. Mit Riesensummen kaufen die Zentralbanken der USA, Europas und auch Japans derzeit Staatsanleihen auf. Manche glauben an den versprochenen Effekt

Vorsorge: Rund um die Pensionskasse sind Fehlentscheide nicht gerade selten [VIDEO]

Die zweite Säule der Schweizer Altersvorsorge steht im Zentrum des Interviews mit HFBF-Dozent Iwan Brot. Der Geldexperte erläutert Begriffe wie den Pensionskasseneinkauf oder Deckungsgrad. Iwan Brot zeigt auch, welche Alternativen hier bestehen und welche Faktoren beim Vorbezug von Pensionskassengeldern für den Kauf von Wohneigentum bedacht werden sollten. Wenn Sie das Video nicht sehen können, klicken Sie hier. ### Schub für Ihre Bankenkarriere:  dipl. Bankwirtschafter/-in HF. Als dipl. Ba

Vorsorge: WEF-Vorbezüge eher ein Risiko für Versicherte als für Pensionskassen Teil 6/6 [VIDEO]

In Zukunft dürften vor allem das aktuelle Tiefzinsniveau und die sich ändernde Altersstruktur der Mitglieder zu Schwierigkeiten für Pensionskassen führen. Aus dem derzeit häufigen Vorbezug von Geldern für den Wohneigentumskauf dagegen erwachsen eher Risiken für die Versicherten denn für die Kassen, meint Geldexperte und HFBF-Dozent Iwan Brot. Er spricht sich dafür aus, die Verantwortung nicht immer nur dem Kreditinstitut oder der Bank zu überlassen. Wenn Sie das Video nicht sehen können, klic

Vorsorge: PK-Vorbezug für Wohneigentum kein Patentrezept Teil 5/6 [VIDEO]

Die aktuelle Tiefzinsphase hat viele Menschen dazu bewegt, mit Vorbezügen aus der Pensionskasse einen Immobilienerwerb zu tätigen. Grundsätzlich ist Geldexperte und HFBF-Dozent Iwan Brot dieser Finanzierungsform gegenüber skeptisch. Der Vorbezug ist in einer Vollkostenrechnung nämlich teurer als gedacht. Das Geld fehlt in der Pensionskasse und trägt keine Zinsen mehr. Deshalb sollten Vorbezüge auch wieder ausgeglichen werden. Auch eine Scheidung macht den Vorbezug zur Falle. Wenn Sie das Vide

Vorsorge: Aktien als sinnvolle Alternative zum Pensionskasseneinkauf Teil 4/6 [VIDEO]

Es gibt immer Alternativen zu einem Pensionskasseneinkauf. Geldexperte und HFBF-Dozent Iwan Brot rechnet vor, was man von einem Einkauf im Vergleich zu einem internationalen Aktienportfolio erwarten darf. Mit einem Investment von 15‘000 Franken werden die Renditeunterschiede bereits deutlich klar. Allerdings haben beide Varianten ihre Vor- und Nachteile. Wenn Sie das Video nicht sehen können, klicken Sie hier. ### Wenn Sie es ganz genau wissen wollen, hilft nur (Weiter-) Bildung. Mehr Wisse

Wenn die Negativzinsen am Hypothekargeschäft der Banken rütteln

Tiefe Zinsen und ein durch Zuwanderung unterstütztes Bevölkerungswachstum haben in der Schweiz zu einer nachhaltig hohen Nachfrage nach Wohneigentum geführt. Damit verbunden stiegen nicht nur die Preise für Immobilien, besonders in Ballungszentren, sondern auch das Hypothekarvolumen. Gemäss einem Artikel der NZZ wuchs das Volumen der Hypothekarforderungen in der Schweiz zwischen 2009 bis 2013 mit 19 Prozent deutlich stärker als das Bruttoinlandprodukt, welches um acht Prozent zulegte. Vor diesem

Drei Zahlen zwingen Finanzwelt zur Irrationalität

Rückblickend hätte man es ja wissen sollen. Rückblickend sind sich alle einig, dass so etwas nicht wieder passieren darf. So klingt es immer nach grossen Krisen. Doch wer ist sich schon bewusst, dass wir uns jetzt gerade im „Rückblickend“ befinden? In einem Rückblickend, wo wir in der Zukunft leidenschaftlich dafür einstehen werden, dass was gerade abläuft, ganz sicher nicht mehr passieren darf. Keine Angst, es handelt sich hier nicht um einen philosophischen Exkurs. Drei Zahlen drängen die Fin