Aktuelle Posts von Helena Schamberger Fischer

Ethische Digitalisierungsstrategie

Kein Zweifel, die Digitalisierung darf von Schweizer Unternehmen nicht verschlafen werden, denn die Mitbewerber aus digitalaffineren Kulturen verschlafen die Chancen der Digitalisierung keinesfalls. Insbesondere China hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 Weltmachtführer in der Künstlichen Intelligenz (KI) zu sein. Dies ganz nach dem Slogan "Wer die künstliche Intelligenz beherrscht, beherrscht die Welt." Dies bedeutet, auch die Schweizer Firmen und Mitarbeitenden müssen am Bal

Was bedeutet mobil-flexible Führung? (2/2)

In mobil-flexibel arbeitenden Teams und Unternehmen müssen Führungspersonen den Blick über die betrieblichen Räumlichkeiten hinaus richten: Neben wechselnden Arbeits- und Standorten der Mitarbeitenden und speziellen Rahmenbedingungen wirken sich soziotechnische Netzwerke (Schüpbach, 2018) und weitere zahlreiche externe Einflussfaktoren auf die geführten Personen und damit auf die Führungsperson aus. Lassen Sie mich anhand eines realistischen Szenarios eines mob

Was bedeutet mobil-flexible Führung? (1/2)

Aufgrund der Digitalisierung nimmt das Arbeiten in mobil-flexiblen Teams stetig zu. Dies bringt viele Vorteile für Mitarbeitende, Arbeitgeber und Kunden. Dazu gehören unter anderem Flexibilität, Minimierung von Reisezeiten und Reduktion von Büro-Fixkosten. Erhöht werden kann mit mobil-flexibler Arbeitsweise auch die Erreichbarkeit für Kunden. Insbesondere wenn diese ebenfalls mobil-flexibel oder in anderen Zeitzonen arbeiten. Doch was bedeutet mobil-flexibles Arbeit

Wie Unternehmen ihre Resilienzfelder fördern

In der digitalen Arbeitswelt erfordern Veränderungen der Rahmenbedingungen, der wirtschaftlichen Lage oder im Management von Unternehmen und ihren Mitarbeitenden viel Elastizität und Anpassungsfähigkeit. Damit diese Entwicklungs- und Anpassungsprozesse gelingen, müssen die verschiedenen Einflussbereiche der individuellen und organisationalen Resilienz gleichermassen und konstant gefördert werden. Die 7 Resilienzfelder nach Drath, 2016 (eigene Darstellung) Es gehö

Resilienz in der digitalen Arbeitswelt

Im Umgang mit neuen Herausforderungen, Umbrüchen oder Bedrohungen entscheidet das Zusammenspiel zwischen persönlicher Befähigung, Widerstandsfähigkeit und Spannkraft (Anpassungsungsfähigkeit) darüber, wie gut wir Stress reduzieren können. Deshalb wird in unserer sich stark verändernden Welt nebst der Kompetenzerweiterung und der Entwicklung von Sozialkompetenzen als Schlüsselkompetenz das Thema Resilienz (Aufbau der Widerstandfähigkeit und Spannk

Digitalisierung: Kompetenzenmix und 45/50+

Schon die kleinsten Unternehmen können sich der Digitalisierung immer weniger entziehen, weil die Markt- und Wettbewerbsfähigkeit in direktem Zusammenhang mit der Digitalisierung stehen. Welche Kompetenzen in der digitalen Transformation erforderlich sind, ist in jedem Unternehmen / jeder Organisation individuell zu betrachten. Dies weil die Digitalisierung, respektive der Digitalisierungsgrad individuell auf die Unternehmens- und Marktbedürfnisse anzupassen und eine erfolgreiche

Digitalisierung und der demographische Wandel

Seit der Einführung des Internets ist zu beobachten, dass in kurzer Zeit viele Berufsbilder und sogar ganze Branchen verschwinden, aber auch immer wieder neue Berufsbilder und Geschäftsfelder entstehen. Diese Entwicklungen waren auch in den früheren Industrialisierungsphasen nicht grundsätzlich anders. Für die Anpassungsphasen stand den Menschen allerdings viel mehr Zeit zur Verfügung. Doch es nützt nichts, sich nach dieser gemächlicheren Gangart zurü

Was die Digitalisierung mit uns Menschen macht

Dass die Digitalisierung der Treiber für einen umfangreichen Strukturwandel ist, steht ausser Frage (Reynard&Derder, 2015/2017, S. 1). Ebenso die Tatsache, dass die zur Verfügung stehende Technik unsere persönlichen Verhaltensmuster, Werte, Ansprüche Erwartungen, wie auch unsere Aufgaben und Tätigkeiten verändert. Dies spiegelt sich in allen Bereichen, aber ganz besonders im beruflichen Alltag wieder. Mitarbeitende aller Hierarchiestufen müssen sich immer n

Mitarbeitende 50plus – Mit Retentionsmassnahmen gegen den Fachkräftemangel in der Pflege [MASTERARBEIT]

Der wachsende Pflegefachkräftemangel wird seit geraumer Zeit genauso diskutiert, wie die Tatsache, dass die Berufsausstiegquote in der Pflege sehr hoch ist. Vor diesem Hintergrund wird ein professionelles Retentionsmanagement immer wichtiger. Im Rahmen meiner Masterarbeit ging ich der Frage nach, welche Retentionsmassnahmen für die Zielgruppe Pflegefachkräfte 50plus in den Deutschschweizer Spitalbetrieben angewendet werden. Hintergrund Anhand des Literaturstudiums wurde deutlich, dass es sich b