Aktuelle Posts von Daniel Sager

Übergangscoaching: Identifizierung der Belastungen (Teil 2 / 2)

Die Bedeutung der persönlichen Standortbestimmung in der Diagnosephase des Übergangscoachings habe ich bereits im ersten Teil meiner Blogserie erwähnt. Der zweite Teil ist nun der Identifizierung der individuellen Belastungen des/der Coachee(s) gewidmet. Dieser Identifizierungsprozess ist wie die persönliche Standortbestimmung Bestandteil der Diagnosephase und geschieht anhand einer Faktorenanalyse. Theoretischer Hintergrund In Anlehnung an das Übergangszyklus-Modell vo

Puls fühlen im Übergangscoaching: die Standortbestimmung (Teil 1 / 2)

Als Laufbahnberater/-in begleiten Sie Klienten oftmals in einer beruflichen Neuorientierung. Dabei stehen zwei Prozesse im Fokus, die einen unterschiedlichen Beratungsansatz erfordern: Der Veränderungs- und der Übergangsprozess. Im Veränderungsprozess geht es um den Wechsel des Arbeitgebers oder der beruflichen Tätigkeit und den damit verbunden Aktivitäten. Das Begleiten und Coachen im Übergangsprozess konzentriert sich auf den inneren Prozess, der durch eine Ver&au

Laufbahn- und Übergangscoaching in der Kombination: Methodenkoffer Teil 3/3

Zu Beginn eines Übergangscoachings wird der aktuelle Stand der Übergangskompetenzen unter Zuhilfenahme eines Fragebogens ermittelt. Als Ergebnis dient ein Netzprofil, um im Beratungsprozess die relevanten Kompetenzen zielorientiert zu entwickeln. Abbildung 1 zeigt das Beispiel eines Netzprofils von einem Klienten. Abbildung 1: Beispiel eines Netzprofils mit Übergangskompetenzen (eigene Abbildung) Nicht alle Übergangskompetenzen werden in jedem Übergang benötigt. Viele Kompetenzen wie die Stres

Laufbahn- und Übergangscoaching in der Kombination: Übergangskompetenzen-Modell Teil 2/3

Dr. Martina Nohl hat im Rahmen ihrer Forschungsarbeiten neun Übergangskompetenzen herauskristallisiert, die Menschen in der Bewältigung von beruflichen Übergängen helfen. Das Übergangskompetenzen-Modell (vgl. Abbildung) wurde in erster Linie als Forschungsmodell entworfen, um das Potenzial der Laufbahnberatung zur Entwicklung von Übergangskompetenzen zu überprüfen. Relativ schnell zeigte sich allerdings, dass das Modell an sich auch unabhängig von der Laufbahnberatung als Reflexionsmodell, als A

Laufbahn- und Übergangscoaching in der Kombination Teil 1/3

Als Laufbahnberater/-in begleiten Sie Klienten in einer beruflichen Neuorientierung bei zwei Prozessen: Durch Veränderungen und in Übergängen. Veränderung: z.B. Wechsel von einem Arbeitgeber oder einer beruflichen Tätigkeit und die damit verbundenen Aktivitäten ... Übergang: der innere Prozess, der durch eine Veränderung ausgelöst wird und der passieren muss, damit die Veränderung erfolgreich sein wird. Mit der zielorientierten Entwicklung von Übergangskompetenzen ergänzt das «Übergangscoach

Laufbahnübergänge – Risiko oder Chance? Teil 3/3

Im zweiten Teil (Laufbahnübergänge – Risiko oder Chance? Teil 2/3) habe ich das Instrument „Arbeitsheft – mein Laufbahnübergang“ eingeführt sowie 4 Punkte dargelegt, deren Einbezug einen wesentlichen Beitrag zum Meistern einer Übergangssituation leisten können. Im dritten und letzten Teil führe ich weitere 3 Punkte ein, die es zu berücksichtigen gilt. Die aufgeführten Punkte sind nicht als abschliessend zu verstehen, sondern können in einem Coaching laufend erweitert werden. 5. Netzwerkarbeit D

Laufbahnübergänge – Risiko oder Chance? Teil 2/3

Im ersten Teil (Laufbahnübergänge – Risiko oder Chance?) habe ich in meine Masterarbeit „Laufbahnübergang – Risiko oder Chance“ eingeführt. In der Arbeit ging ich der Forschungsfrage nach: „Was erleben und was unternehmen Berufstätige der Schweizerischen Post, die sich in Laufbahnübergängen befinden?“ Das Ziel der Arbeit lag darin, Gestaltungsempfehlungen zur Verbesserung der Laufbahnberatung abzuleiten. Nachstehend werden alle Gestaltungsempfehlungen zusammengefasst aufgeführt. Neues Angebot «L

Laufbahnübergänge – Risiko oder Chance? Teil 1/3

Übergänge gab es schon immer: Normale Statuspassagen, Lebensbrüche und -umbrüche, die durch äussere Anlässe angestossen wurden. Oder es wurde einfach innerlich Zeit für einen Neubeginn. Die Frequenz, Komplexität und lebensgeschichtliche Relevanz von Übergängen hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich erhöht; das ist lhnen sicher auch aufgefallen. Kaum haben Sie sich in einem der 5 identitätsbildenden Lebensbereiche, die sich gemäss Hilarion Petzold wie folgt definieren: Körper (Leibli

Die Heldenreise – auf Schatzsuche im Laufbahncoaching

Seit frühester Kindheit hören und erzählen wir Geschichten, kleine und grosse, dramatische und all-tägliche, interessante und langweilige. Wir nutzen diese Geschichten nicht nur, um anderen Menschen Erlebtes mitzuteilen, sondern auch, um das Erlebte für uns zu interpretieren und verständlich zu machen. Geschichten stiften Sinn – den Sinn, den wir brauchen, um uns in dieser Welt zurechtzufinden. Geschichten schaffen Bedeutung und auf diese Weise bilden wir uns unsere Lebensgeschichte, über unsere