Aktuelle Posts von Stefan Marti

Umgang mit Widerstand in Veränderungsprozessen

Veränderung und Widerstand sind siamesische Zwillinge. Es gibt keine Veränderungen ohne Widerstand. Nicht das Auftreten von Widerständen, sondern deren Ausbleiben ist Anlass zur Beunruhigung. Nicht der Widerstand der Betroffenen ist problematisch, sondern meistens der falsche Umgang damit: Ungeduld, verzerrte Wahrnehmung, mangelndes Einfühlungsvermögen, Ärger, den Widerstand brechen wollen, schnell vorwärts machen wollen. Nachfolgend finden Sie einige Hinweise

Bedürfnisse und Motivationen von Betroffenen in Veränderungsprozessen

„Mache die Betroffenen zu Beteiligten!“ Hole die Mannschaft ins Boot!“ So lauten klassische Handlungsaufforderungen für Führungskräfte zur bewussten Gestaltung von Veränderungsprozessen. Denn für den Erfolg von Veränderungsprozessen reicht es nicht aus, eine Strategie zu verfolgen oder über Zielvereinbarungen zu führen. Die Einstellungen und die emotionale Befindlichkeit der Betroffenen sind genauso wichtig und eng mit deren Bedürfnissen und Motivationen verknüpft. Ohne die zentralen Bedürfnisse

Das „Vier-Zimmer-Modell“ des Wandels: Anwendung auf unterschiedliche Change-Situationen (Teil 2/2)

Im bereits erschienen Teil 1/2 wurde das Vier-Zimmer-Modell des Wandels vorgestellt und Schlussfolgerungen für die Führung abgeleitet. Teil 2 geht nun auf die Anwendung des Modells auf unterschiedlichste Change-Situationen ein und gibt Leitlinien für den Umgang mit Veränderungen. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die 4 Zimmer bei verschiedenartigen Veränderungen. Hier nochmals das Vier-Zimmer-Modell: Beispiel neuer Chef Einer Vorahnung folgt die Ank&u

Das ,Vier-Zimmer-Modell' des Wandels: Verlauf und Schlussfolgerungen für die Führung (Teil 1/2)

"Nichts bleibt so, wie es ist“. Wir leben in einer Zeit des permanenten Wandels. Diese ist geprägt von einer Instabilität und Unvorhersehbarkeit des Lebens schlechthin. Dennoch verläuft der Wandel nach ganz bestimmten Gesetzmässigkeiten. Besonders für Führungskräfte lohnt es sich, diese Gesetzmässigkeiten zu kennen, um Veränderungsprozesse bewusster gestalten zu können. Das Vier-Zimmer-Modell verdeutlicht diesen prinzipiellen Verlauf von Ve