Aktuelle Posts von Markus Marthaler

6 Argumente, um die Geschäftsleitung von Gesundheitsmanagement zu überzeugen

Burnout vermeiden, Mobbing eindämmen und die Krankheitstage im Unternehmen reduzieren. Das ultimative Heilmittel dafür nennt sich betriebliches Gesundheitsmanagement. Massnahmen, meist durch die Abteilung Human Resources erarbeitet, sehen dann oft so aus: Ein Kleber mit der Aufforderung: Genügend trinken, Pausenäpfel in der Kantine und der Hinweis vom jährlichen Pflichtbesuch des Ergonomie-Experten am schwarzen Brett. Nicht zu vergessen die Grippeimpfung, welche das soziale Ziel verfolgt, Mitarb

Die Tücken der zwischenmenschlichen Kommunikation Teil 2/2

Verschiedene Modelle helfen uns in der Kommunikation mit dem Gegenüber den gewünschten Effekt zu erzielen. Auf den Punkt gebracht sind zwei Elemente entscheidend, um dieses Ziel zu erreichen: 1. Es ist nicht wahr, was ich sage, sondern was der andere versteht Im kommunikativen Austausch steht die empathische Fähigkeit im Vordergrund; also die Fähigkeit das Gegenüber da abzuholen, wo sich dieses im Moment der Interaktion befindet. Sinnbildlich kann ein Mensch in diesen Situationen mit einer Inse

Die Tücken der zwischenmenschlichen Kommunikation Teil 1/2

Einleitend eine kleine Geschichte: „Im Wald geht das Gerücht um, der Bär führe seit kurzem eine Liste und wer darauf vermerkt ist, sei dem Tode geweiht. Der neugierige Hirsch macht sich sogleich auf den Weg und sucht den Bären auf. «Bär, ist es richtig dass du eine Liste führst, worauf gewisse Tiere namentlich erwähnt sind?» «Ja», entgegnet der Bär. «Stimmt es, dass wer auf der Liste steht, sterben wird?» Das Brauntier nickt mit dem Kopf. «Bin ich auch darauf vermerkt», will der Hirsch wissen, w

Wie beeinflussen sich Unternehmenskultur und Gesundheitsmanagement?

Märkte werden immer globaler, Produkte immer ähnlicher, der Kunde erwartet rasche, lösungsorientierte Dienstleistungen. Daraus ergeben sich zwei wesentliche Fragen, denen sich Verantwortliche eines Unternehmens zu stellen haben: Wie gelingt es, das Unternehmen auch langfristig erfolgreich im Markt zu positionieren? Wie schaffen Sie es, ein motivierendes Umfeld zu gestalten, worin Mitarbeitende bereit sind, Überdurchschnittliches zu leisten? Eine mögliche Antwort wäre, ein effizientes, nachha

Die Tücken der zwischenmenschlichen Kommunikation Teil 2/2

Verschiedene Modelle helfen uns in der Kommunikation mit dem Gegenüber den gewünschten Effekt zu erzielen. Auf den Punkt gebracht sind zwei Elemente entscheidend, um dieses Ziel zu erreichen: 1. Es ist nicht wahr, was ich sage, sondern was der andere versteht Im kommunikativen Austausch steht die empathische Fähigkeit im Vordergrund; also die Fähigkeit das Gegenüber da abzuholen, wo sich dieses im Moment der Interaktion befindet. Sinnbildlich kann ein Mensch in diesen Situationen mit einer Inse

Die Tücken der zwischenmenschlichen Kommunikation Teil 1/2

Einleitend eine kleine Geschichte: „Im Wald geht das Gerücht um, der Bär führe seit kurzem eine Liste und wer darauf vermerkt ist, sei dem Tode geweiht. Der neugierige Hirsch macht sich sogleich auf den Weg und sucht den Bären auf. «Bär, ist es richtig dass du eine Liste führst, worauf gewisse Tiere namentlich erwähnt sind?» «Ja», entgegnet der Bär. «Stimmt es, dass wer auf der Liste steht,  sterben wird?» Das Brauntier nickt mit dem Kopf. «Bin ich auch darauf vermerkt», will der Hirsch wissen,

Vom Umgang mit Angst am Arbeitsplatz

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – ein Schlagwort, das sich in wirtschaftlich unsicheren Zeiten wieder vermehrt durchsetzt. Übermässige Kontrolle aber ist nicht nur ein Synonym für Unsicherheit, sondern verhindert auch Kreativität und engt den Rahmen aller Beteiligten ein. Rasch wird klar, wie stark der Aspekt der Angst hier mitmischt. Ausgehend vom Gegenteil des Wortes Vertrauen, gelangen wir zu Misstrauen, jener Eigenschaft welche unmittelbar an die Angst geknüpft ist. Je mehr Vertrauen

Rekrutierungsgespräche – und wie man sie mutig anders gestalten kann…

Zertifikate und Hochschulabschlüsse in Ehren, sie zeugen vom intellektuellen Fähigkeiten, sind Ausdruck der Gabe Denkprozesse zusammenhängend zu erkennen und liefern vielfach auch den Beweis von Durchhaltevermögen und Fleiss. Wer aber darüber entscheidet, ob erworbene Sachkompetenz sich auch im Alltag umsetzen lässt, ist immer noch der Mensch. Haben wir doch den Mut, über ein individuelleres Rekrutierungsgespräch zukünftigen Mitarbeitern auf den Zahn zu fühlen. Nehmen wir uns die Zeit, den Mensc

Geschichten aus dem Alltag Teil 2/2

Förderung der menschlichen Kompetenz …der externe Führungsberater fühlte sich geschmeichelt durch die persönliche Einladung des CEO. Eine Zusammenarbeit würde in Erwägung gezogen, war auf dem Email  zu lesen, das Fördern der menschlichen Kompetenz im Unternehmen sei das Ziel der Unterredung. Der Consultant bereitete sich vor, studierte Fachliteratur und versuchte der Wikipedia Definition auf den Grund zu kommen. Hier steht dazu: „Die menschliche Kompetenz ist die Fähigkeit über Einsichten in Sa

Geschichten aus dem Alltag Teil 1/2

„Führungsmodelle und Managementtools fördern das Selbstvertrauen“ …führt der Professor mit ernster Miene vor der interessierten Hörerschaft aus und erntet da und dort ein unterstützendes Kopfnicken. Aus allen Ecken der Welt zusammengetragen spuckt der Beamer eine Theorie nach der anderen aus. Farbenfroh, lebendig und mit fantasievollen Animationen unterstrichen, legitimiert der Referent seine Thesen. Endlich folgen die Erklärungen zu den klassischen Führungsstilen womit der von den Teilnehmern l