Aktuelle Posts von Dr. Walter Jakob

Abzugsfähigkeit der Kosten bei Wertschriften

Das Steuerrekursgericht des Kantons Zürich hat entschieden (Entscheid vom 31. Januar 2017), dass die bisherige Weisung des kantonalen Steueramtes über die Abzugsfähigkeit der Kosten für die Verwaltung von Wertschriften des Privatvermögens vom 8. August 2002 nicht restriktiv auszulegen sei. Das Erfordernis, dass bei Depotwerten von über CHF 2 Mio. die effektiv bezahlten Kosten mindestens die Höhe des Pauschalabzuges von 3‰ erreichen sollten, ist nicht hal

Steuervorlage 17: Bilanz ziehen

Über die Gründe, warum die USR III in der Volksabstimmung vom 12. Februar 2017 klar gescheitert ist, haben wir in einem letzten Post bereits ausführlich berichtet. In der Zwischenzeit hat das Steuerungsorgan aus Vertretern von Bund und Kantonen mehrmals getagt und am 1. Juni 2017 zuhanden des Bundesrates die Empfehlungen für eine ausgewogene Steuervorlage (SV17) verabschiedet. Es erachtet die rasche Verabschiedung und Umsetzung einer neuen Vorlage zur Reform der Unternehmen

Verkauf von Liegenschaften in ZH

Im Kanton Zürich gilt bei der Grundstückgewinnsteuer das sog. monistische System. Danach unterliegen Gewinne auf verkauften Liegenschaften im Privat- und Geschäftsvermögen der separaten Grundstückgewinnsteuer, die im Kanton Zürich von den Gemeinden erhoben wird. Im Kanton Zürich unterliegen Grundstückgewinne der Grundstückgewinnsteuer (Symbolbild)  Status Quo  Die maximale Steuerbelastung (ohne Spekulationszuschlag bei einer Haltedauer von

Steuervorlage 17: Neue Ansätze

In einem ersten Teil wurde beleuchtet, dass ein klares «Nein» zur Unternehmenssteuerreform III (USR III) auch seine positiven Seiten hat. Ein Blick nach vorn zur Steuervorlage 17 (SV17) gibt Anlass zu grundsätzlichen Überlegungen, d.h. zu neuen möglichen Ansätzen im Bereich der Unternehmenssteuern. Ein erster möglicher Ansatz für den Erhalt der steuerlichen Wettbewerbsfähigkeit "Mehr Freiraum für die Kantone" wurde bere

Steuervorlage 17: Blick nach vorn

Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit erwacht die Vegetation, es beginnt zu spriessen. Nach dem Nein zur Unternehmenssteuerreform III (USR III) am 12. Februar 2017 mangelt es nicht an Vorschlägen, wie die nächste verbesserte Vorlage auszugestalten ist. Es gilt, die Spreu vom Weizen zu trennen.  Blick zurück – USR III Über die Gründe, warum die USR III in der Volksabstimmung vom 12. Februar 2017 klar gescheitert ist, wurde in den letzten Wochen schon se