Aktuelle Posts von Dr. phil. Eveline Huber

Standortbestimmung: 3 zentrale Fragen

Ende Jahr ist eine gute Zeit für eine Standortbestimmung. So können Sie zielgerichtet und motiviert ins neue Jahr starten. Mit einer Standortbestimmung klären Sie für sich, wo Ihre Stärken und Schwächen liegen. Es empfiehlt sich, auch andere Persönlichkeitsanteile wie Motive, Interessen und Werte gut zu kennen. Das eröffnet Ihnen Marktchancen und in wichtigen Situationen wie etwa Vorstellungsgesprächen ein sicheres, überzeugendes Auftreten. Das Eisbergmodell verdeutlicht den Sinn einer Standort

12 Tipps für ein erfolgreiches Networking

Networking fängt immer mit Geben an. Das Nehmen kommt nachher. Wer dies berücksichtigt, hat schon mal den Grundstein für ein erfolgreiches Networking gelegt.              Networking bedeutet: Die Fähigkeit einer Person aktiven Einfluss auf soziale Beziehungen zu nehmen und diese für das Erreichen von Zielen zu nutzen. .       .   Das heisst also, Sie wollen vom Wissen anderer profitieren. In einer Zeit, wo Lebens(ver)läufe Landkarten ähneln, wo von Kooperationen und verände

Kurzzeit-Mediation mit dem KPA-Modell

Herr Meier, der Vorgesetzte, arbeitet schon seit fast 20 Jahren im Unternehmen X. Mit den neuen gängigen Computerprogrammen fühlt er sich nicht wirklich wohl. Viel lieber telefoniert er regelmässig und ausgedehnt mit seinen Geschäftspartnern und Kollegen. Herr Müller arbeitet nun seit 3 Jahren dort und ist wie Herr Meier vor allem für die Akquise von neuen Kunden und Kundinnen sowie für die Beratung der Aussendienstmitarbeitenden zuständig. Für ihn gehört das Schreiben von E-Mails zur Tagesordnu

Selbstmanagement und Lebensbalance? Wie Wünsche, Ziele und die richtigen Schritte Erfolg bringen.

Selbstmanagement und Lebensbalance sind sowohl zu grossen Themen, als auch zu aufgeblähten Worthülsen geworden. Wie schafft man es mit sich selbst gut umzugehen, sich Ziele zu setzen und gleichzeitig auch noch Beruf und Privatleben miteinander in Einklang zu bringen? Ein guter Ansatz ist sich Wünsche auszumalen, sich Ziele zu definieren und schliesslich die richtigen Schritte einzuleiten. Ziele zu setzen ist wertvoll. Denn nur so weiss ich, wo ich hingehe, wie ich mich motivieren kann und kann

Mami entscheidet und Papi zahlt – wie der Berufswunsch junger Frauen beeinflusst wird

Diese ketzerische Aussage verdeutlicht das, was wir in unserer Forschung zu Ausbildungs- und Berufsverläufen von jungen Frauen herausgefunden haben. Überspitzt gesagt: Ist die Mutter mit dem Berufswunsch der Tochter nicht einverstanden oder der Vater nicht gewillt für einen Ausbildung zu bezahlen, werden Wünsche oft „zerschlagen“. Ergebnisse aus der Forschung: In der Sozialisation sind insbesondere Eltern und Grosseltern im frühen Alter, gute Freunde, Lehrer und andere Vertraute, wie (Ehe-)Part

Beruf und Privatleben: Status quo

Gemäss der Eidgenössischen Volkszählung, Bundesamt für Statistik (2013), organisieren sich rund 95 Prozent der Paarhaushalte mit Kindern unter 7 Jahren nach einem der folgenden Modelle: Traditionelles bürgerliches Modell Frau nicht erwerbstätig, Mann Vollzeit erwerbstätig (29,3%) Modernisiertes bürgerliches Modell Frau Teilzeit erwerbstätig (Pensum 1-49%), Mann Vollzeit erwerbstätig (29%) resp. Frau Teilzeit erwerbstätig (Pensum 50-89%), Mann Vollzeit erwerbstätig (20.3%) E

Vollzeit- oder Teilzeitstelle: Vorteile und Nachteile 

Die klassische Soziologie geht davon aus, dass der Beruf Erwachsene in die Gesellschaft integriert. Eine berufliche Ausbildung, die Einmündung in das Berufsleben, sowie die Gründung einer Familie stellen nach wie vor die wichtigsten Passagen für den gesellschaftlichen Status des Erwachsenen dar. Sowohl die berufliche Position als auch das Berufsfeld sind dabei ausschlaggebend zur Schaffung einer eigenen Identität und zur Verwirklichung des Selbstbildes. Schliesslich gibt die Erwerbstätigkeit una

9 Erfolgsfaktoren für einen Kulturwandel

Homma und Bauschke (2010) zeigen auf, dass die Makrotrends Beschleunigung und Komplexitätssteigerung für Unternehmen die grössten Herausforderungen darstellen. Unternehmen werden ständig zur Anpassung an neue Gegebenheiten gezwungen und sind so ständigen Veränderungen ausgesetzt. Da Veränderungen aber grundsätzlich ein Umdenken erfordert, erstaunt es umso mehr, dass das Thema Unternehmenskultur nach wie vor vergleichsweise wenig Beachtung findet. Homma und Bauschke geben dafür folgende Gründe an

Warum Organisationen eine Kultur haben und gleichzeitig eine sind

Ausgehend vom neuen St. Galler Management-Modell (Rüegg-Stürm 2002) zeigt sich, dass sich Organisationen mit den verschiedensten Stakeholdern, mit internen Prozessen, Ordnungsmomenten und Entwicklungsmodi, aber auch mit ihrer Umwelt auseinandersetzen müssen. Zur Umwelt gehören in diesem Sinne die Gesellschaft, die Natur, Technologien und die Wirtschaft – das Thema Nachhaltigkeit gewinnt in all diesen Umwelten zunehmend an Bedeutung. Organisationen befinden sich in ständigen Interaktionen mit ih

4 Stereoptypen, denen Frau und Mann im Führungsalltag begegnen

Verschiedenste Forschungen und Studien in Bezug auf Führung und Führungsstile (u. a. Andreas Hoyndorf [1]) kommen zum Schluss, dass es keine signifikanten Unterschiede in der Gesamtbewertung der Führungskompetenzen zwischen den Geschlechtern gibt (siehe Führungsstile und ihre Anlehnung an die männlichen Archetypen). In der Tendenz zeigt sich jedoch, dass Frauen eher kooperativ und Männer eher direktiv führen. Neuberger (2002) legt eine Zusammenfassung von „Eigenschaften des weiblichen Führungss