Aktuelle Posts von Mario Eichenberger

Graue Geschäfte rund um die Dividende Teil 3/3

Die Bank Safra Sarasin und Carsten Maschmeyer streiten sich unter Mediengetöse um Dividende-Stripping-Geschäfte. Worum geht es dabei eigentlich? Das erläutere ich mit diesem Post. Eine Einführung in das Thema gab der erste Teil (siehe Graue Geschäfte rund um die Dividende Teil 1/3), die Schweizer Variante des Dividenden-Swaps erläuterte Teil zwei (siehe Graue Geschäfte rund um die Dividende Teil 2/3). Bei den vor allem in Deutschland in Verruf geratenen Cum-Ex-Geschäften geht es nicht nur um

Graue Geschäfte rund um die Dividende Teil 2/3

Weniger Steuern auf Wertpapiere zahlen, dass ist auch in der Schweiz beliebt. Eine Einführung in das Thema gab der erste Teil meines Posts (siehe Graue Geschäfte rund um die Dividende Teil 1/3). Hier geht es jetzt um den Schweizer Dividenden-Swap. Beim Dividenden-Swap gibt es in der Regel nur zwei Parteien. Der Eigentümer der Aktien verkauft seine Papiere vor Dividendenabgang (cum) an seine Bank und gleichzeitig auf Termin (ex) zurück. Dabei ist dann die Bank zum Zeitpunkt des Dividendenabgangs

Graue Geschäfte rund um die Dividende Teil 1/3

Rund um die Dividende sind in der Schweiz und Deutschland verschiedene Praktiken entstanden, die nur ein Ziel haben: Steuerliche Vorteile zu schaffen oder steuerliche Nachteile zu entschärfen. Allerdings sind diese Transaktionen in den vergangenen Jahren vermehrt ins Visier von Steuerbehörden geraten, weil sie dem Missbrauch durch Steuerhinterziehung Tür und Tor öffnen. Da die involvierten Parteien – Banken, Finanzintermediäre und andere Grossinvestoren – kaum Auskünfte erteilen wollen und die