Aktuelle Posts von Jürg Eggenberger

Start-ups: Steuerliche Chancen und Risiken (2/3)

Die steuerlichen Themen bei Start-ups sind vielfältig. In einem ersten Teil (vgl. Blogbeitrag "Start-ups: Steuerliche Chancen und Risiken 1/3") wurde auf die Gründerphase und eine erste Auswahl von steuerlichen Themen in der Aufbauphase (Verlustverrechnung, Investoren, Vermögenssteuer) eingegangen. In diesem zweiten Blogbeitrag geht es um die steuerliche Behandlung von Mitarbeiterbeteiligungen. Für eine erfolgreiche Aufbauphase eines Start-ups sind auch steuerrechtliche Them

MiFID II: Neuer Anlegerschutz

Sowohl die EU als auch die Schweiz haben in den letzten Jahren viel unternommen, um den Anlegerschutz zu verbessern. Die europäische Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID II) muss von Finanzintermediären bereits ab dem 03.01.2018 angewendet werden. Es bleibt wenig Zeit bis Ende des Jahres, sich für die neue Ausgangslage vorzubereiten. Das nationale FIDLEG/FINIG 1) tritt voraussichtlich erst im 2019 in Kraft. Die globale Finanzindustrie muss auch die PR

Digitalisierung in der Weiterbildung

Für unsere zukünftige Arbeitswelt gibt es aktuellen Studien zufolge spannende Szenarien: Wir arbeiten unabhängig von Ort und Zeit, sind gleichzeitig für mehrere Arbeitgeber tätig, durchlaufen verschiedene Karrieremodelle und sind global mobil. Um in dieser digitalen Arbeitswelt bestehen zu können, sind wir auf kontinuierliche Weiterbildung angewiesen. Lernmöglichkeiten müssen allzeit und uneingeschränkt verfügbar sein.   Aktuell vermutet ma

Die Zukunft der Social-Talentakquise

Je mehr Unternehmen im Laufe der Zeit den Wert von Daten im Talent-Recruiting erkennen, umso besser werden diese Daten genutzt. Die Daten können verwendet werden, um die Konzeption und Zielsetzung von Arbeitgebermarken zu optimieren. Sie stellen sicher, dass die richtigen Botschaften zur richtigen Zeit am richtigen Ort den richtigen Personen vermittelt werden.   Berufliche Netzwerke bei der Talentakquise einsetzen (Symbolbild) Geographische Daten und interne Netzwerke für die Ta

Steuerplanung bei Immobilien [Interview Teil 2]

Kennen Sie die steuerlichen Nachteile einer Immobiliengesellschaft und wissen Sie, was man bei Immobilientransaktionen beachten muss? In einem ersten Interview mit Herrn Münch haben wir über die Beweggründe und steuerlichen Vorteile einer Immobiliengesellschaft gesprochen. Nun beschäftigen wir uns mit den Steuerfolgen und Stolpersteinen bei Immobilienübertagungen in eine eigene Gesellschaft. Interview mit einem Kalaidos Fachhochschule Absolvent im Steuerrecht (Symb

Bankkundenberater in der Digitalisierung [Masterarbeit]

Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft als 4. industrielle Revolution grundlegend. Das hat auch auf die Bankbranche geradezu disruptive Wirkung. Eine Anpassung der Geschäftsmodelle von Banken ist unumgänglich und der Einfluss auf die zukünftigen Rollen und Aufgaben sowie notwendigen Kompetenzen von Bankkundenberatenden noch unklar. Deshalb wählte ich für meine Abschlussarbeit im Master of Business Administration mit Vertiefung in Unternehmenspsychologie a

Ein Nobelpreis fürs Stupsen

Und wieder erhält die Verbindung von Wirtschaft und Psychologie einen Nobelpreis: in der Person von Richard Thaler, Verhaltensökonom und Professor an der Chicago University – herzlichen Glückwunsch! Dazu ein paar Informationen. Nudging im Alltag (Fiktives Beispielbild aus der Jungholz-Mensa) Wozu forscht Thaler? Thalers Forschung kreist um die ebenso einfache wie bedeutsame Erkenntnis, dass Menschen als wirtschaftlich handelnde Subjekte nicht immer rational agieren. Die

Staatsverschuldung und Passivzinsen (1/2)

Der Bundeshaushalt in der Schweiz steht im internationalen Vergleich sehr gut da. Gleichzeitig sind die Passivzinsen ein vieldiskutiertes Phänomen. Was sind die Ursachen für die tiefe Staatsverschuldung, wie stehen diese beiden Begriffe in Verbindung und welches sind Zukunftsszenarien für den Bundeshaushalt? Die Schuldensituation der Eidgenossenschaft Seit Jahren gibt die Schweiz weniger aus als sie einnimmt. Die Schulden des Bundes wurden von rund 124 Mrd. CHF auf 99 Mrd. CHF re

In acht Schritten zur bewussten Veränderung

„Nichts ist in der Geschichte des Lebens beständiger als der Wandel.“ Dies wusste bereits Charles Darwin (1809 – 1882), ein berühmter englischer Naturforscher. Schon seit eh und je mussten Menschen mit grundlegenden Veränderungen fertig werden oder haben diese aktiv gestaltet. Dies wird in Zukunft nicht anders sein. Antworten darauf, wie man mit radikalen Veränderungen gelassen umgeht und Dinge bei sich selbst oder anderen verändern kann, findet man in

Start-ups: Steuerliche Chancen und Risiken (1/3)

Die Entwicklungsphasen eines Start-ups können in drei Phasen unterteilt werden: 1) die Gründungsphase (Business Plan, Marktrecherche, Unternehmensgründung), 2) die Aufbauphase (Markteinführung, Expansion) und 3) der Exit (IPO, Verkauf oder Liquidation). Je nach Entwicklungsphase ergeben sich unterschiedliche Steuerthemen. Dabei sind unterschiedliche Steuersubjekte betroffen: der/die Unternehmensgründer/in, das Start-up Unternehmen, die Investoren und die Mitarbeiter/in