Aktuelle Posts von Nicole C. Bühler

Interview: Steuerverwaltung Obwalden (2/2)

Der Kanton Obwalden möchte die digitale Einreichung der Steuererklärung per 01. Januar 2018 ermöglichen. Ziel ist eine Portallösung, gennant E-Tax Web: Dabei wird die Steuererklärung direkt im Webbrowser abgefüllt, ohne dass eine Software heruntergeladen werden muss. Als Ergänzung dient ein Smartphone-App, mit Hilfe dessen Belege gescannt und direkt an das E-Tax Web weitergeleitet werden können. In diesem zweiten Teil des Interviews erfahren wir von 

Interview: Steuerverwaltung Obwalden (1/2)

Im nachfolgenden Interview erzählt Reto Achermann, Leiter Support und IT bei der Steuerverwaltung Obwalden, von den Vor- und Nachteilen der digitalen Einreichung im Kanton Obwalden per 1. Januar 2018 und den Hürden bei der Umsetzung eines solch grossen Projektes. Herr Achermann, was ist Ihre Rolle im Projekt der digitalen Einreichung der Steuererklärung im Kanton Obwalden? Meine Rolle besteht darin, das Projekt fachlich zu begleiten und die Interessen der Steuerverwaltung in di

Digitale Einreichung der Steuererklärung

Das elektronische Ausfüllen der Steuererklärung mittels Software hat sich in der Schweiz bereits etabliert. Das Einreichen derselben geschieht jedoch bislang weiterhin in Papierform, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Steuererklärungsformulare nach Art. 124 Abs. 2 DBG vom Steuerpflichtigen persönlich unterzeichnet werden müssen. Doch was bedeutet „persönlich unterzeichnen“ konkret? Umfasst dies auch eine zertifizierte, elektronische Signatur? In immer

Home-Office: Arbeitszimmerabzug

Wenn Mitarbeitende regelmässig bei sich zu Hause im Home-Office tätig sind, stellt sich die Frage, ob im Rahmen der Steuererklärung die Kosten für die Benutzung des privaten Arbeitszimmers abgezogen werden können. Arbeitnehmende wissen meist nicht, was sie fürs Home-Office steuerlich in Abzug bringen dürfen (Symbolbild)   Unselbständige Erwerbstätigkeit Bei der unselbständigen Erwerbstätigkeit können nach Art. 9 Abs. 1 StHG d

Home-Office: Abzug Mietzins

Während im ersten Teil des Blogbeitrags zum Home-Office die mögliche Qualifikation des Home-Office als Betriebsstätte behandelt wurde, wird nun im zweiten Teil die Frage beantwortet, ob der Mietzins, welcher ein Arbeitgeber einem regelmässig zu Hause arbeitenden Mitarbeitenden bezahlt, geschäftsmässig begründeten Aufwand darstellt. Zu dieser Frage nahm das Bundesgericht in seinem Urteil vom 3. Mai 2016 1) Stellung. Privates Arbeitszimmer: Stellt der Mietzins g

Home-Office: Eine Betriebsstätte?

Das Home-Office wird als Alternative zum konventionellen Büro immer wichtiger: Einer Studie von Deloitte 1) zufolge arbeiten bereits 28% der Arbeitnehmenden in der Schweiz mindestens einen halben Arbeitstag pro Woche zu Hause. Ursache dafür sind diverse Entwicklungen: Die fortschreitende Digitalisierung hat das mobile, ortsungebundene Arbeiten aus technischer Perspektive ermöglicht. Wissensbasierte Berufe und der Dienstleistungssektor gewinnen an Bedeutung. Doch wie ist das Home

UStR III: Was machen die Kantone? (4/4)

In der 4-teiligen Blogserie zu den Neuerungen der Unternehmenssteuerreform III (UStR III) wurden die bisher bekannten Absichten der Kantone betreffend die Patentbox und erhöhte Steuerabzüge für Forschung und Entwicklung, zinsbereinigte Gewinnsteuer (Notional Interest Deduction, kurz „NID“) und Anpassungen bei der Teilbesteuerung für ausgeschüttete Gewinne sowie Entlastungsbegrenzung und allfällige Anpassungen bei Kapital- und Gewinnsteuern aufgezeigt. D

UStR III: Was machen die Kantone? (3/4)

Die Unternehmenssteuerreform III (UStR III) ist in aller Munde. Am 12. Februar 2017 wird über eine Unternehmenssteuerreform entschieden, die viele Neuerungen beinhaltet. Um einen Gesamtüberblick zu erhalten, zeigt diese Blogserie die Massnahmen der Kantone auf, welche bei einer Annahme der UStR III beabsichtigt sind. In einem ersten Post wurde eine Gegenüberstellung der bisher bekannten Absichten der Kantone betreffend die Patentbox und erhöhte Steuerabzüge für Fors

UStR III: Was machen die Kantone? (2/4)

Die Unternehmenssteuerreform III (UStR III) wird viele Neuerungen mit sich bringen. In einem ersten Post wurde eine Gegenüberstellung der bisher bekannten Absichten der Kantone betreffend die Patentbox und erhöhte Steuerabzüge für Forschung und Entwicklung aufgezeigt. Eine weitere ins Auge gefasste Neuerung ist die zinsbereinigte Gewinnsteuer (Notional Interest Deduction, kurz „NID“).Die Einführung der zinsbereinigten Gewinnsteuer ist für die direkte Bun

UStR III: Was machen die Kantone? (1/4)

Die Abstimmung zur Unternehmenssteuerreform III (UStR III) steht bevor. Der privilegierte Status für Holding-, Domizil- und gemischte Gesellschaften steht nicht mehr im Einklang mit den internationalen Standards der OECD/EU. Für die Schweiz heisst das, neue international akzeptierte steuerliche Entlastungsmassnahmen einzuführen, damit die Wettbewerbsfähigkeit und somit die Standortattraktivität der Schweiz nicht verloren geht. Mit welchen Massnahmen die einzelnen Kantone