Aktuelle Posts von Erika Brügger

Money makes the world go round – oder doch nicht? Was Mitarbeitende antreibt Teil 2/2

Ausgehend von der Feststellung, dass Mitarbeiter nicht ausschliesslich über finanzielle Aspekte zu gewinnen, zu halten und zu motivieren sind (siehe Money makes the world go round – oder doch nicht? Was Mitarbeitende antreibt Teil 1/2), stellt sich die Frage, wie ein sich daraus abzuleitendes Total Reward Management zu gestalten ist. Bild: Total Reward Management. Quelle: eigene Darstellung. Total Reward Management meint die Summe aller Elemente, die als Gegenleistung für Erfahrung, Wissen,

Money makes the world go round – oder doch nicht? Was Mitarbeitende antreibt Teil 1/2

Warum sind Sie heute Morgen zur Arbeit gefahren? Weil Sie Geld verdienen müssen für Miete oder Hypothekarzins, Krankenkasse und Essen? Weil Sie sich auf den Austausch mit Ihren Kolleginnen und Kollegen gefreut haben? Weil Sie gerade an einem interessanten Projekt arbeiten, dass Ihnen Anerkennung und Wertschätzung von Ihren Vorgesetzten und Kunden bringt oder Sie in Ihrer persönlichen Entwicklung vorantreibt? Freuen Sie sich auf Ihr Umfeld, Ihre Kollegen und die gute Arbeitsatmosphäre? Schätzen S

Diversity als strategischer Erfolgsfaktor

Wenn Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Charakteristika ihre Vielfalt an Lebens- und Berufserfahrung, Sichtweisen und Werte als Kapital in ihren Arbeitsbereich einbringen, kann das sowohl eine Bereicherung sein, aber auch Stolperstein in der Zusammenarbeit mit sich bringen.  Forschungen (siehe Empirische Effekte organisationsdemografischer Diversität in Organisationen - Ergebnisse und Erkenntnisse einer Metaanalyse von Manuel Jans) haben gezeigt, dass sich Vielfalt in Unte

Vielfalt beginnt im Kopf

Es besteht kein Zweifel darüber; unsere Welt ist bunter geworden! Dank technologischen, (Stichworte Internet und Mobilität) politischen und insbesondere wirtschaftspolitischen Entwicklungen (Stichworte Migration und Internationalisierung), aber auch aufgrund gesellschaftlicher Strömungen (Stichworte demographischer Wandel und Gleichstellung) gestalten sich die Gesellschaft und die heutige Arbeitswelt vielfältiger und komplexer. Es gibt kaum eine Unternehmung, die nicht von einem Aspekt Vielfal

360° Feedback: die verschiedenen Seiten eines vielseitigen Instrumentes Teil 2/2

Wie bei jedem Instrument hängt der Erfolg vom richtigen Umgang damit ab. Für welche Fragestellung wird es eingesetzt? Stimmt die Qualität? Gibt es Follow-up Aktivitäten? Das sind die Erfolgsfaktoren: 1. Einsatz 360° Feedback ist kein Allzweckinstrument, das für jegliche Fragestellung eingesetzt werden sollte. Für Fragestellungen mit Entwicklungsfokus eignet sich das Instrument besonders, vor allem dann, wenn es in ein Entwicklungsprogramm eingebettet wird. Bei einem solchen Einsatz kann e

360° Feedback: die verschiedenen Seiten eines vielseitigen Instrumentes Teil 1/2

„Solange Sie nicht flächendeckend 360°-Feedback einführen wollen in unserer Firma, ist alles gut“, sagte der CEO einer Privatbank im Gespräch zu mir. Ich unterliess die Frage nach dem warum und auch eine Erläuterung, weshalb ich 360°-Feedback für bestimmte Fragestellungen als sehr effektives und sinnvolles Instrument erachte. 360°-Feedback polarisiert, es wird entweder stark befürwortet oder ebenso stark abgelehnt. Das mag mit grösster Wahrscheinlichkeit auf persönlichen Erfahrungen beruhen, die

Boxenstopp für Führungskräfte: Andere Wege in der Führungskräfteentwicklung Teil 2/2

In vielen Unternehmen liegt der Fokus in den Entwicklungsaktivitäten noch immer stark auf den klassischen „off-the-job“ Massnahmen in Form von Trainings. Untersuchungen zeigen jedoch, dass eine Kombination von verschiedenen Lernansätzen – „off-the-job“, „along-the-job“ und vor allem auch „on-the-job“ - am meisten Erfolg zeigt. Deshalb ist es bedeutsam in der Führungskräfteentwicklung auch Instrumente aus den beiden anderen Kategorien miteinzubeziehen, vor allem um den unmittelbaren Lerntransfer

Boxenstopp für Führungskräfte: Andere Wege in der Führungskräfteentwicklung Teil 1/2

Neulich hat mir ein Bekannter von einem Kaderanlass einer grossen Schweizer Firma erzählt. Besonders beeindruckte ihn die Aussagen des Konzernchefs, der darauf hinwies, dass es die Hauptaufgabe einer Führungskraft sei, sich mit den Leuten auseinander zu setzen und zwar tagtäglich immer wieder. Mein Bekannter meinte dann, das würde jetzt vielleicht banal tönen, aber ihn hätte das enorm beeindruckt, eine so bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema Führung hätte er in anderen Firmen kaum erlebt.

Fordern und Fördern – auch im Mitarbeitergespräch

Befragt man Managerinnen und Manager, wie sie ihren Führungsstil beschreiben würden, fassen nicht wenige diesen unter der Formel „Fordern und Fördern“ zusammen. Jeder Mensch ist leistungsbereit und entwicklungsorientiert, weshalb wohl Fordern im Sinne von Leistung einfordern als auch Fördern im Sinne von Entwicklungsausrichtung als Leitlinien in der Führungsarbeit zielführend sind. Jetzt steht wieder die Zeit der Mitarbeiterbeurteilungsgespräche oder Jahresendgespräche an. Was heisst das jetzt

Fordern und Fördern – auch im Mitarbeitergespräch

Befragt man Managerinnen und Manager, wie sie ihren Führungsstil beschreiben würden, fassen nicht wenige diesen unter der Formel „Fordern und Fördern“ zusammen. Jeder Mensch ist leistungsbereit und entwicklungsorientiert, weshalb wohl Fordern im Sinne von Leistung einfordern als auch Fördern im Sinne von Entwicklungsausrichtung als Leitlinien in der Führungsarbeit zielführend sind. Jetzt steht wieder die Zeit der Mitarbeiterbeurteilungsgespräche oder Jahresendgespräche an. Was heisst das jetzt