Aktuelle Posts von Graziella Briccola

Bewertungsgrundsätze FER / OR: Forderungen (Teil 3.2)

Im Rahmen einer Blogserie wurde in einem ersten Teil Aktivum und Passivum definiert und Bewertungsansätze festgehalten. In einem zweiten Teil wurde auf die Bewertungsgrundsätze und die Zusammensetzung der einzelnen Werte näher eingegangen. Der dritte Teil dieser Blogserie beschäftigt sich mit der Bewertung von einzelnen Vermögenswerten nach FER 2 und dem neuen Rechnungslegungsrecht (OR).  Forderungen werden gemäss FER 2.8 zum N

Bewertungsgrundsätze FER / OR (Teil 3.1) : Wertschriften

Nachdem wir im ersten Teil Aktivum und Passivum definiert und die Bewertungsansätze (historisch oder aktuell) mit den jeweiligen Werten festgehalten haben, sind wir im zweiten Teil auf die Bewertungsgrundsätze und die Zusammensetzung der einzelnen Werte näher eingegangen. Ab diesem dritten Teil wollen wir uns die Bewertung der einzelnen Vermögenswerte – ausgehend von FER 2 Bewertung anschauen und jeweils kurz auch die entsprechende Bewertung im neuen

Bewertungsgrundsätze FER / OR (Teil 2): Allgemeines

Nachdem wir im ersten Teil Aktivum und Passivum definiert und die Bewertungsansätze (historisch oder aktuell) mit den jeweiligen Werten festgehalten haben, befassen wir uns nun mit den Grundsätzen der Bewertung und der Zusammensetzung dieser einzelnen Werte. Bewertungsgrundsätze Es gilt der Grundsatz der EINZELBEWERTUNG (FER Rahmenkonzept R/25 und OR 960 Ziff. 1), sofern wesentlich (OR) resp. von Bedeutung (FER 2/23). Eine Gesamtbewertung ist in Ausnahmefällen (FER) oder we

Bewertungsgrundsätze FER / OR (Teil 1): Aktivum und Passivum

Ist man in einen Konzern eingebettet, kann es sein, dass man einen handelsrechtlichen Abschluss nach neuem Rechnungslegungsrecht (OR) erstellt und für die Konzerndatenmeldung einen Swiss GAAP FER Abschluss mit dessen entsprechenden Bewertungsanpassungen erstellen muss. Wo bestehen Unterschiede und wo Gemeinsamkeiten? Beginnen wir auf dieser Reise durch die Bewertung zuerst bei der Definition von Aktiven und Passiven, welches auch die Voraussetzung ist, dass ein Aktivum / Passivum bilanzier

Meilensteinplanung für die Umsetzung des Rechnungslegungsrechts [DOWNLOAD]

Das neue Rechnungslegungsrecht ist seit dem 1.1.2013 in Kraft. Für die Abschlüsse der Einzelgesellschaften besteht eine Übergangsfrist bis 2015, für Konzernabschlüsse eine solche bis 2016. Doch wie können Unternehmen die Zeit für entsprechende organisatorische Massnahmen effizient nutzen? Wie sollen Verantwortliche bei der praktischen Umsetzung vorgehen, obwohl noch zahlreichen Fragen offen sind? Die unten stehende Tabelle soll  Denkanstösse geben für das Vorgehen bei Planung und Anwendung der

Schlaglicht aufs Rechnungslegungsrecht: Änderungen bei der Bewertung

Seit dem 1.1.2013 ist das neue Rechnungslegungsrecht (nRLR) (auch: neues Rechnungslegungsgesetz nRLG) in Kraft. Es gilt eine zweijährige Übergangsfrist für Einzelabschlüsse (bis 1.1.2015) und eine dreijährige für Konzernabschlüsse (bis 1.1.2016). Welche Änderungen ergeben sich? In diesem Schlaglicht geht es um eine Kurzinformation zu ausgewählten Bewertungsfragen. Das bisherige Rechnungslegungsrecht kannte eine allgemeine Bewertungsvorschrift (alt OR 960) und aktienrechtliche Bewertungsvorschr

Schlaglicht aufs Rechnungslegungsrecht: Änderungen beim Anhang

Seit dem 1.1.2013 ist das neue Rechnungslegungsrecht (nRLR) (auch: neues Rechnungslegungsgesetz nRLG) in Kraft. Es gilt eine zweijährige Übergangsfrist für Einzelabschlüsse (bis 1.1.2015) und eine dreijährige für Konzernabschlüsse (bis 1.1.2016). Welche Änderungen ergeben sich? In diesem Schlaglicht geht es um eine Kurzinformation zu Änderungen beim Anhang. Die Vorgaben für den Anhang waren im bisherigen Recht schon recht detailliert (alt OR 663b). Sie enthielten in einem einzigen Absatz 14 Zi

Schlaglicht aufs Rechnungslegungsrecht: Änderungen bei der Mindestgliederung der Erfolgsrechnung

Seit dem 1.1.2013 ist das neue Rechnungslegungsrecht (nRLR) (auch: neues Rechnungslegungsgesetz nRLG) in Kraft. Es gilt eine zweijährige Übergangsfrist für Einzelabschlüsse (bis 1.1.2015) und eine dreijährige für Konzernabschlüsse (bis 1.1.2016). Welche Änderungen ergeben sich? In diesem Schlaglicht geht es um eine Kurzinformation zu den Mindestgliederungsvorschriften der Erfolgsrechnung. Mindestgliederungsvorschriften gab es im bisherigen Recht im Rahmen der aktienrechtlichen Rechnungslegungs

FER 31: Die Details der ergänzenden Fachempfehlung für kotierte Unternehmen

Die Stiftung für Fachempfehlungen zur Rechnungslegung Swiss GAAP FER hat Anfang Jahr die ergänzende Fachempfehlung für kotierte Publikumsgesellschaften verabschiedet (Medienmitteilung vom 24.1.2013). Die Fachempfehlung tritt auf 1. Januar 2015 in Kraft, wobei eine frühere Anwendung erlaubt ist (den definitiven Text von FER 31 finden Sie hier). Die Fachempfehlung, die für Einzel- und Konzernabschlüsse kotierter Unternehmen gilt, hat eine Erhöhung der Transparenz bei der Rechnungslegung kotierter

Wie bringe ich meinen Mitarbeitenden das neue Rechnungslegungsrecht bei?

Seit dem 1.1.2013 ist das neue Rechnungslegungsrecht in Kraft. Es bestehen grosszügige Übergangsfristen. Der 1. Einzelabschluss, der nach neuem Rechnungslegungsrecht erstellt werden muss, ist derjenige des Jahres 2015. Der 1. Konzernabschluss nach neuem Recht ist derjenige des Jahres 2016. Frühzeitige Anwendungen sind erlaubt. Wesentliche Änderungen Das neue Rechnungslegungsrecht fasst sämtliche Themen der aktienrechtlichen Buchführung sowie der allgemeinen Buchführungsgrundsätze neu im 32. Tite