Aktuelle Posts von Robert Baumann

Mehrwertsteuer: Überblick und Eigenverbrauch [DOWNLOAD]

In der besten aller MWST-Welten hätten zwei Nägel und ein einfaches Rezept ja gereicht: An den Nagel 1 hänge man die Kopien aller Rechnungen an die Kunden. An den Nagel 2 kommen alle Rechnungen von den Lieferanten. Die Differenz der MWST-Totale zwischen Nagel 1 und Nagel 2 werde alle Vierteljahre nach Bern überwiesen. In der real existierenden MWST-Welt sprechen Tonnen von Gesetzen, Verordnungen, Infos, Brancheninfos, Merkblätter, Weisungen u.dgl. leider eine andere Sprache. Ohne Treuhänder

Planung und Budgetierung: Überblick und Fallbeispiel [DOWNLOAD]

Ein Bonmot sagt: «Wer gründlich plant, irrt genauer!» Planung ist eine zentrale Führungsaufgabe. Die Managementlehre stellt denn für Planungszwecke auch eine breite Palette von Instrumenten zur Verfügung, sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene. «Visionen und Ziele in Zahlen fassen.» So lässt sich Budgetieren auf einen einfachen Nenner bringen. Aus der Sicht der praktischen Unternehmensführung geht es darum, Visionen in konkrete Massnahmen und Handlungen umzusetzen und dabei nic

Swiss GAAP FER: weitere FER und FER 30 zur Konzernrechnung [DOWNLOAD]

Die handelsrechtliche Rechnungslegung (nach OR) war und ist auch unter dem neuen Rechnungslegungsrecht vom Vorsichtsprinzip geleitet. Im Unterschied dazu steht das Prinzip von True and Fair View, das vom angelsächsischen Raum beeinflusst ist und das die Investorensicht in den Vordergrund stellt. In den 1980er-Jahren kristallisierte sich in der Schweiz die Idee einer unabhängigen Institution heraus, die sich mit der Weiterentwicklung von Rechnungslegungsstandards befassen sollte. Ziel dieser Fac

Swiss GAAP FER: Rahmenkonzept und FER 1–3 [DOWNLOAD]

Die handelsrechtliche Rechnungslegung (nach OR) war und ist auch unter dem neuen Rechnungslegungsrecht vom Vorsichtsprinzip geleitet; sie toleriert unter dem Siegel des Gläubigerschutzes vorsichtige bis übervorsichtige Bewertungen, die in stillen Reserven resultieren (können). Ein Kontrapunkt zu dieser (kontinentaleuropäischen) Philosophie der Rechnungslegung findet sich seit geraumer Zeit in internationalen Standards, die vom angelsächsischen Raum beeinflusst sind und die die Investorensicht i

Schlaglicht aufs Rechnungslegungsrecht: Änderungen bei der Mindestgliederung der Bilanz

Seit dem 1.1.2013 ist das neue Rechnungslegungsrecht (nRLR) (auch: neues Rechnungslegungsgesetz nRLG) in Kraft. Es gilt eine zweijährige Übergangsfrist für Einzelabschlüsse (bis 1.1.2015) und eine dreijährige für Konzernabschlüsse (bis 1.1.2016). Welche Änderungen ergeben sich? In diesem Schlaglicht geht es um eine Kurzinformation zu den Mindestgliederungsvorschriften der Bilanz. Mindestgliederungsvorschriften gab es im bisherigen Recht im Rahmen der aktienrechtlichen Rechnungslegungsvorschrif

Schlaglicht aufs Rechnungslegungsrecht: Änderungen bei Gültigkeiten und anderen Rechnungslegungselementen

Seit dem 1.1.2013 ist das neue Rechnungslegungsrecht (nRLR) (auch: neues Rechnungslegungsgesetz nRLG) in Kraft. Es gilt eine zweijährige Übergangsfrist für Einzelabschlüsse (bis 1.1.2015) und eine dreijährige für Konzernabschlüsse (bis 1.1.2016). Welche Änderungen ergeben sich? In diesem Schlaglicht geht es um eine Kurzinformation zur Buchführungspflicht und zu den Elementen der Rechnungslegung. Die Pflicht zur Buchführung und Rechnungslegung knüpfte im bisherigen Rechnungslegungsrecht an die

Schlaglicht aufs Rechnungslegungsrecht: Vergleich von alter und neuer Struktur

Seit dem 1.1.2013 ist das neue Rechnungslegungsrecht (nRLR) (auch: neues Rechnungslegungsgesetz nRLG) in Kraft. Es gilt eine zweijährige Übergangsfrist für Einzelabschlüsse (bis 1.1.2015) und eine dreijährige für Konzernabschlüsse (bis 1.1.2016). Welche Änderungen ergeben sich? In diesem Schlaglicht geht es um eine Kurzinformation zu Änderungen bei der Struktur der Vorschriften. Im Obligationenrecht (OR) war das bisherige Rechnungslegungsrecht in zwei Bereiche gegliedert: Allgemeine Bestimmu

Fusion – Anlass für eine Sonderbilanz [DOWNLOAD]

Ordentliche Bilanzen werden regelmässig im Rahmen von Jahresabschlüssen (bzw. Zwischenabschlüssen) erstellt. Von den ordentlichen Bilanzen sind die ausserordentlichen Bilanzen zu unterscheiden. Im Lebenszyklus eines Unternehmens können spezielle Ereignisse eintreten, die die Erstellung besonderer Bilanzen notwendig machen. Anlass dazu sind beispielsweise Vorgänge wie Gründung, Umwandlung, Fusion, Spaltungen, Vermögensübertragung, Sanierung, Liquidation. Bilanzen, die zu einem solchen Zweck auf