Aktuelle Posts von Reto Arnold

Mitarbeiterbeteiligungspläne – Falsche Planung kann teuer werden

Bei vielen Arbeitgebern geniesst die Beteiligung von Mitarbeitern am Unternehmen grosse Beliebtheit. Insbesondere Startups gewähren ihren Mitarbeitern häufig Beteiligungsrechte. Damit soll einerseits die Liquidität des Unternehmens geschont werden und andererseits denMitarbeitern die Möglichkeit geboten werden, insbesondere an einem späteren erfolgreichen Unternehmensverkauf partizipieren zu können. Häufig unterschätzen Unternehmer jedoch die Komplexität von Mitarbeiterbeteiligungsmodellen und e

Steueroptimierung mit Immaterialgüterrechten: Lizenzbox-Regelung Teil 2/2

Im Steuerstreit mit der EU stehen insbesondere die Holding- und Verwaltungsgesellschaften immer wieder im Fokus der Kritik. Eine Alternative für die Steuerprivilegien könnten sogenannte „Boxen“-Lösungen sein. Verschiedene EU-Staaten operieren im Unternehmenssteuerrecht mit „Lizenzboxen“ (siehe auch Steueroptimierung mit Immaterialgüterrechten: Lizenzbox-Regelung Teil 1/2), in der Schweiz hat der Kanton Nidwalden bereits erste Erfahrungen sammeln können mit dieser Lösung. Die Lizenzbox-Regelung

Steueroptimierung mit Immaterialgüterrechten: Lizenzbox-Regelung Teil 1/2

Als Standort für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E) geniesst die Schweiz weltweite Anerkennung. Erfolgreiche F&E-Aktivitäten sind dabei der Ausgangspunkt für zukünftiges Wirtschaftswachstum und die Grundlage neuer Technologien. Aufgrund der hohen Arbeitskosten und dem starken Schweizer Franken muss sich die Schweiz auf Produkte und Dienstleistungen mit hoher Wertschöpfung konzentrieren. Die Spitzenposition der Schweiz im globalen Innovationsindex basiert insbesondere auf der

Verrechnungssteuer bei Ausschüttung von Dividenden – sich verrechnen kann teuer werden Teil 2/2

Frühjahr ist die Saison der Generalversammlungen mit dem jeweils wichtigen Traktandum: Ausschüttung der Dividende. Grundsätzlich unterliegen die Ausschüttungen dabei der Verrechnungssteuer von 35 Prozent, sofern sie nicht aus bestätigten Kapitaleinlagereserven ausbezahlt werden. Aufgrund eines Bundesgerichtsentscheids, wonach die Anwendung des Meldeverfahrens auf Dividendenausschüttungen bei Nichteinhaltung der Frist (30 Tage) verwirkt ist, hat die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) die Gang

Verrechnungssteuer bei Ausschüttung von Dividenden – sich verrechnen kann teuer werden Teil 1/2

Viele Gesellschaften haben ihren Jahresabschluss bereits erstellt oder stehen kurz davor. Anlässlich der in den nächsten Wochen stattfindenden Generalversammlungen werden u.a. Dividenden durch die Anteilsinhaber beschlossen und am Fälligkeitstermin an diese ausgeschüttet. Dividenden, die aus thesaurierten Gewinnen (Einbehaltung von Gewinnen zur Selbstfinanzierung eines Unternehmens) ausgerichtet werden, unterliegen der Verrechnungssteuer von 35 Prozent. Für verschiedene Konstellationen kann die

Kapitaleinlageprinzip: Auswirkungen auf die Steuerdeklaration 2011

Seit dem 1. Januar 2011 gilt das Kapitaleinlageprinzip an Stelle des Nominalwertprinzips. Neu lassen sich nach dem 31. Dezember 1996 geleistete Kapitaleinlagen (Agioeinlagen) steuerfrei an Aktionäre zurückführen. Die Steuerfreiheit solcher Ausschüttungen aus Kapitaleinlagen betrifft nicht nur die Verrechnungssteuer, sondern auch die Einkommenssteuer auf Ebene der Privataktionäre mit Wohnsitz in der Schweiz. Unabhängig davon, ob die Dividende von einer Schweizer oder einer ausländischen Gesellsch

Deklaration der Verrechnungssteuer: Verschärfte Praxis für die Anwendung des Meldeverfahrens

Aufgrund eines neueren Bundesgerichts­entscheids verweigert die Eidg. Steuerverwaltung (ESTV) die An­wendung des Meldeverfahrens zur Er­füllung der Ver­rechnungssteuerpflicht auf Dividenden­ausschüttungen sofern gewisse Formerfordernisse nicht eingehalten werden. In diesem Fall muss die Verrech­nungssteuer abge­liefert und durch den Anteilsinhaber zurückgefordert werden. Zudem sind  bei  verspäteter  Ablieferung  Verzugszinsen  geschuldet. Die Nichtein­haltung der Formerfordernisse kann im Einze