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Bankkunden nutzen digitale Geldanlage zu selten [Studie]

Bankkunden kennen zwar das Angebot und die Möglichkeiten der digitalen Geldanlage, die Nutzungshäufigkeit ist jedoch noch sehr gering. Das ermittelte die Studie „Digitales Angebot von Schweizer Retailbanken - Kenntnisstand und Nutzung aus Kundensicht“, die am Schweizerischen Institut für Finanzausbildung der Kalaidos Fachhochschule erstellt wurde. Die allgemeinen Ergebnisse der Studie haben wir hier beschrieben. Ein Fokusthema waren diverse Formen der digitalen Geldan

Wie Sie sinn- und wertorientiert führen

 „Nichts befähigt Menschen mehr, und nichts beflügelt ihren Willen dauerhafter und stärker, ihr Bestes zu geben, als die Gewissheit, dass ihr Leben und ihre Arbeit einen Sinn haben.“ Viktor Frankl Sinn- und wertorientierte Mitarbeiterführung führt zu echter Motivation, zu überdurchschnittlicher Leistung und damit auch zu erfolgreichen Organisationen. Die Führung von Menschen beginnt mit Selbstführung Wer Menschen führt, sollte si

SWOT-Analyse oder Shareholder Value-Ansatz?

Wer sich mit strategischem Management auseinandersetzt oder sich ins Marketing vertieft, kommt nicht an der so genannten SWOT-Analyse vorbei. Sie ist das wahrscheinlich bekannteste strategische Analyseinstrument und ganz sicher jenes, das in der Ausbildung die grösste Rolle spielt, weil man sie fast immer "irgendwie" einsetzen und einüben kann. Entstanden aus der Tradition der an Fallstudien orientierten Problemlösung bekannter Business Schools wie Harvard und gepflegt in den Bera

Working Poors: Eine Form von Armut

Der Begriff Armut bezieht sich nicht nur auf finanzielle Aspekte. Unter nichtfinanzielle Aspekte fallen etwa mangelnde soziale Kompetenzen, soziale Ausgrenzung oder mangelnde Bildung. Bei der finanziellen Armut hingegen geht es um eine Unterschreitung des minimalen Lebensstandards. Die Bezeichnung Armut suggeriert uns schnell, dass es sich um arbeitslose Obdachlose handelt, welche auf der Strasse leben. Armut hat aber viele Gesichter. Working Poors Eine Form von Armut ist die Erwerbsarmut bzw

Mythos Graphologie – Was ist dran?

Was verrät die Handschrift eines Menschen über seine Persönlichkeit? Können aus der Handschrift Eigenschaften und Fähigkeiten des Schreibenden herausgelesen werden, etwa Intelligenz, Temperament, soziale Kompetenz oder Zuverlässigkeit? Um es vorwegzunehmen: Die Graphologie hält nicht, was sie verspricht. Wirtschaftspsychologe Prof. Dr. Uwe P. Kanning widmet sich zum Auftakt seines frisch gestarteten YouTube-Kanals «15 Minuten Wirtschaftspsychologie&ra

St. Galler Management Modell – 4. Generation Teil 2/2

Das St. Galler Managementmodell gehört zu den bekanntesten Managementmodellen. Seit nunmehr bald 50 Jahren hat es in mehreren Entwicklungsgenerationen immer wieder neue Erkenntnisse aufgenommen, wie wir im ersten Teil dieses Beitrages schilderten. Im Folgenden zeigen wir, wie sich das ändernde Verständnis von Führung im St. Galler Managementmodell niedergeschlagen hat. Grafik: Die dritte Generation des St. Galler Managementmodells – brauchbar für Theoretiker und P

Bewertungsgrundsätze FER / OR: Forderungen (Teil 3.2)

Im Rahmen einer Blogserie wurde in einem ersten Teil Aktivum und Passivum definiert und Bewertungsansätze festgehalten. In einem zweiten Teil wurde auf die Bewertungsgrundsätze und die Zusammensetzung der einzelnen Werte näher eingegangen. Der dritte Teil dieser Blogserie beschäftigt sich mit der Bewertung von einzelnen Vermögenswerten nach FER 2 und dem neuen Rechnungslegungsrecht (OR).  Forderungen werden gemäss FER 2.8 zum N

An der Börse ist Verlustangst falsch

Was halten Sie von folgender Wette: Es wird eine Münze geworfen. Sie haben also eine Fifty-Fifty-Chance zu gewinnen. Der Wetteinsatz beträgt 100 Franken. Wenn Sie gewinnen, bekämen Sie 100 Franken, sonst wären 100 Franken verloren. Sie zögern? Dann geht es Ihnen wie den meisten Menschen: Der Verlust eines Betrages wird als unangenehmer empfunden als die Freude über einen Gewinn in gleicher Höhe. Dahinter steht das psychologische Phänomen der Verlustaversio