Beim Blick in die Kosmetikabteilung fällt auf: Frauen müssen bei Körperpflege- und Kosmetikartikeln für das gleiche Produkt tiefer in die Tasche greifen als Männer. Warum kostet ein Einwegrasierer gleicher Marke und Funktionalität in der Damenabteilung mehr, obwohl einzig die Farbe als sichtbarer Unterschied auszumachen ist?

Ein Anfang Oktober auf ZüriInfo ausgestrahlter Beitrag ging dem Thema nach und befragte dazu den Konsumexperten Prof. Dr. Christian Fichter. Gemäss dem Wirtschaftspsychologen handelt es sich bei diesem auch Pink Tax genannten Phänomen nicht um eine Form von Diskriminierung. Der Grund für die unterschiedliche Preisgestaltung hängt mit der Zahlungsbereitschaft einer Zielgruppe zusammen. Auch bei anderen Kosmetikprodukten zahlen Frauen mehr – und zwar bis zu einem Drittel. Generell nutzen Hersteller laut Fichter jeweilige Vorlieben der Geschlechter aus: Kosmetik in stimmigen Pastelltönen lässt sich dabei ähnlich gut und damit teurer verkaufen wie ein technisches Gadget gestaltet mit viel Schwarz und Stahl oder Aluminium.

Mit welchem Trick Sie als Konsument/in Gender Pricing umgehen, erfahren Sie im Beitrag auf ZüriInfo:

Wenn Sie das Video nicht sehen können, klicken Sie bitte hier.

# # #

Lesen Sie auch unseren Beitrag über personalisierte Preise, einen weiteren Trend bei der Preisgestaltung.

Facebook Twitter Xing LinkedIn Whatsapp E-Mail