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Mythos Graphologie – Was ist dran?

Was verrät die Handschrift eines Menschen über seine Persönlichkeit? Können aus der Handschrift Eigenschaften und Fähigkeiten des Schreibenden herausgelesen werden, etwa Intelligenz, Temperament, soziale Kompetenz oder Zuverlässigkeit? Um es vorwegzunehmen: Die Graphologie hält nicht, was sie verspricht. Wirtschaftspsychologe Prof. Dr. Uwe P. Kanning widmet sich zum Auftakt seines frisch gestarteten YouTube-Kanals «15 Minuten Wirtschaftspsychologie&ra

St. Galler Management Modell – 4. Generation Teil 2/2

Das St. Galler Managementmodell gehört zu den bekanntesten Managementmodellen. Seit nunmehr bald 50 Jahren hat es in mehreren Entwicklungsgenerationen immer wieder neue Erkenntnisse aufgenommen, wie wir im ersten Teil dieses Beitrages schilderten. Im Folgenden zeigen wir, wie sich das ändernde Verständnis von Führung im St. Galler Managementmodell niedergeschlagen hat. Grafik: Die dritte Generation des St. Galler Managementmodells – brauchbar für Theoretiker und P

Bewertungsgrundsätze FER / OR: Forderungen (Teil 3.2)

Im Rahmen einer Blogserie wurde in einem ersten Teil Aktivum und Passivum definiert und Bewertungsansätze festgehalten. In einem zweiten Teil wurde auf die Bewertungsgrundsätze und die Zusammensetzung der einzelnen Werte näher eingegangen. Der dritte Teil dieser Blogserie beschäftigt sich mit der Bewertung von einzelnen Vermögenswerten nach FER 2 und dem neuen Rechnungslegungsrecht (OR).  Forderungen werden gemäss FER 2.8 zum N

An der Börse ist Verlustangst falsch

Was halten Sie von folgender Wette: Es wird eine Münze geworfen. Sie haben also eine Fifty-Fifty-Chance zu gewinnen. Der Wetteinsatz beträgt 100 Franken. Wenn Sie gewinnen, bekämen Sie 100 Franken, sonst wären 100 Franken verloren. Sie zögern? Dann geht es Ihnen wie den meisten Menschen: Der Verlust eines Betrages wird als unangenehmer empfunden als die Freude über einen Gewinn in gleicher Höhe. Dahinter steht das psychologische Phänomen der Verlustaversio

Wie selbstgesteuertes Lernen zum Erfolg wird

In unserer sich rasant verändernden und zunehmend digitalisierten Arbeitswelt gewinnt „Lebenslanges Lernen“ an Aktualität und Relevanz. Diese Entwicklung verlangt nach Unternehmen, die kontinuierliches selbstgesteuertes Lernen der Mitarbeitenden fördern. Welche Rolle Personalentwicklung, Führungskräfte und Lernende dabei einnehmen sollten, leiten die Autoren der Studie „Gebrauchsanweisung für Lebenslanges Lernen“ auf Grundlage der Befragungse

Preisbildung bei M&A-Transaktionen (1/2)

Wiederholt kam es in jüngerer Vergangenheit zu Megafusionen und Übernahmen, wie zum Beispiel dem Verkauf von Syngenta an ChemChina. Dabei griffen die Käufer regelmässig tief in die Taschen. Im Fall von Syngenta bezahlte der neue chinesische Eigentümer ChemChina rund das 17-fache des EBITDAs (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). Das ist deutlich mehr, als für vergleichbare Transaktionen in der Vergangenheit bezahlt wurde. Nachfolgende Grafik zeigt die his

Digitale Bankprodukte oft unbekannt [Studie]

Handlungsdruck lastet auf den Banken, denn viele Kunden kennen die digitalen Angebote nicht oder nutzen sie kaum. „Die grosse Diskrepanz zwischen Angeboten, Wissen und Nutzung weist auf fundamentale Probleme hin“, konstatiert die Studie „Digitales Angebot von Schweizer Retailbanken - Kenntnisstand und Nutzung aus Kundensicht“, die am Schweizerischen Institut für Finanzausbildung der Kalaidos Fachhochschule erstellt wurde. Grafik: Kontaktloses Zahlen kennen fast a

Die Rockefellers unserer Zeit

Vor mehr als hundert Jahren wurde der Standard Oil Konzern nach einem Anti-Trust Verfahren vom Obersten Gerichtshof der USA in 35 Einzelgesellschaften zerschlagen. Die Familie Rockefeller verlor damit einen Teil ihres Einflusses auf das von ihr dominierte amerikanische Ölgeschäft und die politische Botschaft war klar: Marktbeherrschende Verhältnisse in einzelnen Industrien waren unerwünscht und mussten deshalb bekämpft werden. The Winner takes it all Heute schauen wi