Wirtschaft AG
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Wirtschaftsforum Videos
Im folgenden haben wir fünf ausgewählte Referenten des Kalaidos Wirtschaftsforum in einem Interview gebeten ihr Thema in wenigen Minuten zu schildern:
Der Markt – ein Network ethischer Art
Auf Märkten koordinieren sich „nicht-altruistische“ Akteure ohne ethischen Anspruch. Dennoch sind die Tauschergebnisse offenbar für beide Marktseiten vertretbar. Entgegen kurzsichtigen Vorwürfen deswegen können die Wirkungen als Netz erklärt werden, das hohe ethische Voraussetzungen fordert – Grundrechte, Gewalt-/Zwangsfreiheit, Klagbarkeit von Verträgen. Märkte als hohe zivilisatorische Leistung.
Beat Kappeler
Kommentator NZZ am Sonntag, Le Temps Genf. Dr. h.c. der Universität Basel
Studium in Genf und Westberlin, ab 1971 und wieder ab 1992 freier Wirtschaftsjournalist, dazwischen Sekretär des Gewerkschaftsbundes. 1998-2007 Mitglied der Kommunikationskommission. Buchpulibkationen, zuletzt „Sozial, sozialer, am unsozialsten“ im NZZ-Verlag.
Geb. 1946, verheiratet, zwei erwachsene Söhne
Swiss Banking: The Day After
Die Entwicklung der Schweizer Finanzbranche war lange Zeit eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Stabilität, Sicherheit, Diskretion und eine hohe Fachkompetenz galten dabei als wesentliche Faktoren für das viel zitierte Swiss Banking. Unter dem Einfluss übersteigerter Ambitionen und einer waghalsigen Risikoneigung verfielen jedoch zahlreiche Akteure einem blinden Machbarkeitswahn.
Claude Baumann, geboren 1962, ist Finanzjournalist und Autor für die ZEIT, Weltwoche, brand eins und die Badische Zeitung. Darüber hinaus ist er Mitbegründer von finews.ch, dem führenden Online-Portal für die Schweizer Finanzbranche. Als Autor hat er verschiedene Sachbücher verfasst, u. a. Neustart – 50 Ideen für einen starken Finanzplatz Schweiz (2010) Swiss Banking – wie weiter? (2008) und Ausgewaschen – die Schweizer Banken am Wendepunkt (2006). Claude Baumann ist regelmässiger Kommentator bei CNBC Europe und Bloomberg TV. Für seine journalistischen Arbeiten wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet.
Die Zukunft der Arbeitswelt: individuell und vernetzt
In einer Europaweiten Studie beschäftigt sich der Think Tank „The Future Work Forum“ seit ein paar Jahren mit den Anforderungen der künftigen Arbeitswelt. Bemerkenswert ist dabei schon alleine der Perspektivwechsel: Aufgrund der demografischen Entwicklung wird der Arbeitsmarkt im Bereich der Hochqualifizierten zum Arbeitnehmermarkt, d.h. in Zukunft werden sich die Bewerber den bestgeeigneten Arbeitgeber auswählen und nicht mehr umgekehrt.
Matthias Mölleney, 1960 in Fulda (D) geboren, Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann bei der Lufthansa AG, 20 Jahre Tätigkeit bei Lufthansa, hauptsächlich in Führungsfunktionen des Personalmanagements, 1998-2002 Personalchef der Swissair, anschliessend Personalchef und Mitglied der Konzernleitung von Centerpulse und Unaxis, seit Ende 2005 Inhaber des Beratungsunternehmens peopleXpert gmbh, seit Anfang 2010 zusätzlich Leiter des Centers for HRM & Leadership an der HWZ Zürich, Mitglied des Think Tanks „The Future Work Forums“.
Schlechte Manager durch Seilschaften - oder wie unternehmensinterne Netzwerke zu Geschwüren werden
Netzwerke dominieren auch innerhalb von Unternehmen immer mehr. Verpflichtungen, Abhängigkeiten, Gefälligkeiten und Freundschaften hebeln die Qualitätssicherung des HR aus. Nachfolgeplanung, Assessment und Performance Reviews werden zur reinen Farce. Die Managerqualität nimmt ab und den Begünstigten kommen in moralische Dilemmas. Das HR ist gefordert.
Pascal Scheiwiller ist Managing Director der Lee Hecht Harrison in der Schweiz. Die Lee Hecht Harrison ist mit über 270 Büros in 45 Ländern die global führende Anbieterin von Talent Development Lösungen und gehört zur Adecco Gruppe. Die Adecco ist der weltweit grösste Personaldienstleister.
Hebelwirkung für mehr Lohn
Viele Mitarbeitende sind aufgrund der vergangenen Lohnrunden frustriert. Trotz eines grossen Einsatzes wurde von den Arbeitgebern in der Regel nur minim mehr Lohn ausbezahlt. Dabei gibt es viele Faktoren, welche den Lohn massgeblich beeinflussen. Doch nicht nur diese Erfolgsfaktoren sind entscheidend, sondern auch das Verhalten vor, während und nach den internen Lohnverhandlungen. Wer Ende Jahr mehr Lohn will, muss sich anfangs Jahr darauf vorbereiten.
Stefan Schmidlin begann seine Laufbahn in einer Marketing-Agentur und hat sich vor 15 Jahren selbständig gemacht. Er ist seit rund 10 Jahren im Bereich Internet-Marketing tätig und an den zwei Internet-Plattformen Ausbildung-Weiterbildung.ch und Karriere.ch beteiligt und Autor des Ratgebers „Selbstmarketing“. Er ist an verschiedenen Schulen als Referent tätig.




